Font Size

SCREEN

Profile

Menu Style

Cpanel

Ralfs Foto-Bude

jtemplate.ru - free extensions Joomla

   

         

 

 

Professionelle Copter-Schulungen

 

Alle Termine & Informationen

Basic- und Foto-/Video-Workshops

Professionelle Copter-Schulungen für DJI Inspire 1, DJI Phantom 2, Yuneec Q500 sowi Hexa- und Octo-Copter mit DJI Naza/Wookong/a2 wie S900/S1000.

Klick HIER für mehr Infos ...

 

 

Videos drehen mit einer System- oder Spiegelreflexkamera 

Erfahre in meinem ausführlichen Ratgeber alle wichtigen Grundlagen, um mit deiner Digitalkamera erfolgreich Videos zu drehen. Inklusive alle Infos über Zubehör. 

Klick HIER für meinen Ratgeber ...

 

Ralfs Foto-Bude ist werbefrei.
Damit das so bleibt, brauche ich deine Unterstützung!

   

 

Unterstütze die Foto-Bude mit einer PayPal-Spende oder deinem Einkauf bei Amazon.

Klick HIER für mehr Infos ...

 

Seitenübersicht

Dienstag, 6. November 2012

Nah, näher, Makro. Heute müssen die Kameras zeigen, ob sie Kleines ganz groß raus bringen. Mit den drei Modellen kann man ordentlich nah ans Motiv ran. Wie nah, werde ich sehen. Im Wald habe ich einen kleinen Pilz auf einem Baumstamm gefunden, eingerahmt von satt grünem Moos – also los.

Als erstes ist die Panasonic dran. Erst mal die ISO-Empfindlichkeit auf ISO 400 einstellen, schließlich ist es im Wald nicht strahlend hell und das Bild soll ja nicht verwackeln. Nun das Makro-Programm wählen – aber wo lässt sich das bloß einstellen. In den Menüs – nix. Auf den Vierwege-Tasten - nix. Nach einiger Sucherei finde ich dann den Wahlschalter für Makro: Er ist links am Objektiv. Dort lässt sich zwischen AF (Autofokus), AF-Makro und MF (manueller Fokus) wählen. Alternativ kann auch die intelligente Automatik iA am Wahlrad auf der Kameraoberseite eingestellt werden, dann schaltet die Panasonic automatisch in den Makro-Modus um. So, nun den Pilz anvisieren und .... schon fehlt mir das dreh- und klappbare Display. Entweder blicke ich extrem schräg aufs Anzeigefeld und erkenne kaum was oder ich muss mich auf den Waldboden legen – ich entscheide mich für ersteres. Nun das nächste Problem: Die Kamera stellt auf alles mögliche scharf, nur nicht auf den Kopf des Pilzes. Mit einem Touchdisplay wäre das kein Problem. Nach einigen Versuchen gelingt es schließlich, auf den Pilz-Kopf scharf zu fokussieren. Statt mit dem Autofokus zu arbeiten kann man auch manuell scharfstellen. Dazu wird der Hebel am Objektiv auf den entsprechenden Punkt MF gestellt und mit dem kleinen Drehrad rechts unter dem Programm-Wahlrad fokussiert. Beim Fokussieren schaltet die Panasonic auf die Lupenfunktion um und zeigt den zentralen Bildausschnitt stark vergrößert an. Richtig sinnvoll ist das manuelle Scharfstellen bei Nahaufnahmen allerdings nur, wenn die Kamera auf ein Stativ montiert ist. Denn wird die Kamera nur wenige Millimeter nach vorne oder hinten bewegt, ist das Motiv wieder unscharf. Arbeitet man so, kommt man noch näher ans Motiv ran, als auf dem Beispielfoto zu sehen ist.   

 

Als nächstes muss die Samsung ran. Erster Pluspunkt: Dank des klapp- und drehbaren Monitors habe ich das Motiv perfekt im Blick, ohne mich auf den Boden legen zu müssen. Auch hier wieder ISO 400 einstellen und die Makro-Funktion aufrufen. Das geht bei der Samsung ganz einfach: Auf dem Vierwege-Drehrad auf der Kamerarückseite das Blumensymbol unten drücken und Makro aktivieren. Nun das Motiv anvisieren und schon ist das Problem mit dem Scharfstellen wieder da. Auch hier habe ich wieder die Möglichkeit auf manuelles Fokussieren umzustellen, indem ich die Blumentaste drücke und auf das mittlere Feld MF stelle. Nun oben auf den Vierwegeschalter drücken und am Drehrad die Entfernung einstellen. Aber auch hier: Wirklich interessant ist das manuelle Scharfstellen nur in Verbindung mit einem Stativ. Alternativ kann der Autofokus verwendet werden und das Fokussierfeld entsprechend verschoben werden. Dazu aktiviere ich erneut die Makro-Funktion, drücke anschließend die Fn-Taste und gehe auf das Feld "Fokusbereich". Hier wähle ich den Punkt "Auswahl-AF". Nun kann ich mit einem Druck auf die OK-Taste in der Mitte des Vierwege-Schalters den Fokus-Rahmen aktivieren und an den richtigen Punkt verschieben.

Als letztes ist die Sony dran – leider ohne dreh- und klappbarem Monitor. Bei der RX100 rufe ich die Makro-Funktion auf, indem ich das Drehrad auf SCN für Szenenwahl stelle und dann das Programm "Makro" wähle. Zuvor habe ich die ISO-Empfindlichkeit auch hier auf ISO 400 gestellt. Nun kommt wieder das Fokussier-Problem. Ein bewegbares Autofokus-Feld hat die Sony nicht. Allerdings kann ich versuchen zunächst den Pilzkopf in die Mitte des Bildschirm zu nehmen, dann darauf zu fokussieren, die Kamera so bewegen, dass der Ausschnitt stimmt und dann auslösen. Um diese Funktion zu aktivieren muss ich zweimal die Taste in der Mitte des Drehrades drücken, bis ein viereckiger Doppelrahmen auf dem Anzeigefeld erscheint. Den richte ich nun auf den Pilzkopf, drücke den Auslöser leicht und verschiebe den Ausschnitt entsprechend meinen Vorstellungen. In der Theorie hört sich das ja ganz gut an, mag auch bei normalen Motiven funktionieren, aber hier unten am Boden ist das extrem schwierig. Ich hab's schon ein paar mal erwähnt: Der Auslöser hat praktisch keinen Druckpunkt und ich löse ein ums andere Mal zu früh aus. Wirklich einfach ist es nicht, so ein gutes Foto zu machen.

Und das sind die Ergebnisse des Makro-Shootings.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Panasonic Lumix DMC-LX7 Makro 1200 x 1600Panasonic Lumix DMC-LX7 Makro 1200 x 1600Panasonic Lumix DMC-LX7 Makro 1200 x 1600
  • Samsung EX2F Makro 1200 x 1600Samsung EX2F Makro 1200 x 1600Samsung EX2F Makro 1200 x 1600
  • Sony Cybershot DSC-RX100 Makro 1200 x 1800Sony Cybershot DSC-RX100 Makro 1200 x 1800Sony Cybershot DSC-RX100 Makro 1200 x 1800

Am besten sieht das Bild der Panasonic aus. Die Aufnahme ist farblich ausgeglichen, scharf, und zeigt viel Details, wie zum Beispiel den feinen Spinnenfaden, der über den Pilz läuft. Ebenfalls gut ist die Aufnahme der Samsung. Auch hier, viele Details, gute Farben und ordentlich scharf. Am schlechtesten schneidet die Sony ab. Auch nach mehreren Versuchen habe ich es nicht hinbekommen, den Pilz scharf aufs Bild zu kriegen. Wenn einem das gelingt, sind die Fotos bestimmt auch nicht schlecht. Die Farben sehen auf meinem Foto prima aus, und das, was scharf ist, hat viele Details. Nicht falsch verstehen: Auch die Sony macht gute Makroaufnahmen, aber in der Situation in der ich fotografiert habe, war es extrem schwer, ein gutes Foto hinzubekommen. Mit den anderen Beiden war das auch nicht gerade einfach, aber es hat eben geklappt. Insgesamt fand ich die Samsung am einfachsten in der Handhabung – mit einem Touchscreen samt Touchfokussierung wäre es allerdings noch einfacher gewesen. 

Da ich bei dem Pilz-Motiv nicht die maximale Makrovergrößerung der Kameras genutzt habe, hier noch mal drei Aufnahmen mit dem jeweils maximalen Vergrößerungsfaktor der Kameras.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Panasonic Lumix DMC-LX7 Makro max 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-LX7 Makro max 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-LX7 Makro max 1200 x 900
  • Samsung EX2F Makro max 1200 x 900Samsung EX2F Makro max 1200 x 900Samsung EX2F Makro max 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-RX100 Makro max 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 Makro max 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 Makro max 1200 x 800

Auch hier sieht die Aufnahme der Panasonic am besten aus. Der Vergrößerungsfaktor unterscheidet sich kaum von dem der Samsung, aber der Gesamteindruck ist einfach besser. Die Farben sehen ausgewogener aus als bei der Samsung. Mir fehlt bei beiden Aufnahmen allerdings der letzte Tick Schärfe. Was den Vergrößerungsfaktor anbelangt, kann die Sony mit den beiden anderen Edelknipsen überhaupt nicht mithalten. Der Unterschied ist erstaunlich groß. Wer also Wert auf Makroaufnahmen legt, sollte die Samsung oder Panasonic im Auge behalten.

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Gerne darfst du meine Arbeit mit einer Spende oder einem Kauf bei Amazon unterstützen:

Flattr this

   

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

Kontakt zur Foto-Bude

Rufen Sie uns an
+49 4103 818545

Schicken Sie uns eine Email
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impressum