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Montag, 29. Oktober 2012

Heute hat das norddeutsche Schietwetter voll zugeschlagen. Bei dem Sturm und Regen jagt man nicht mal einen Hund vor die Türe – aber: Olsen und ich waren trotzdem draußen. Allerdings ohne die Edelknipsen, die wollte ich nicht aufs Spiel setzen. Dafür habe ich zwei Outdoor-Kameras mitgenommen: Die Nikon AW100 und die Olympus Tough TG-1. Denen macht das Wetter noch weniger als mir – 10 Meter Tauchtiefe und Stürze aus zwei Metern Höhe sollen den Beiden nichts anhaben. Ob das stimmt und was die Abenteuerer sonst noch drauf haben, lest ihr hier demnächst.

Jetzt aber zu den Edelknipsen. Edelknipsen wollen natürlich auch mal edel getestet werden. Also ging's ab in die Sansibar. Für die drei Modelle hieß es da: Aufnahmen gibt's hier nur mit hoher ISO-Einstellung. Noch bevor ich die Speisekarte studiert habe, erst mal die Kameras auf ISO 3200 stellen. Bei der Sony geht das recht flott: Die Fn-Taste drücken, den Punkt ISO wählen und per Drehrad den Wert auf 3200 stellen. Genauso einfach klappt das mit der Samsung: Fn-Taste drücken, den Punkt ISO wählen, mit OK bestätigen und per Drehrad ISO 3200 einstellen. Etwas Kopfzerbrechen hat mir die Panasonic bereitet. Im Menü – das wird mit dem Mittelknopf des Vierwegeschalters aufgerufen – nichts! Im Quick Menü – nichts! Da war guter Rat teuer. Nach genauer Untersuchung der Kamera entdeckte ich auf der oberen Taste des Vierwegeschalters das winzig eingravierte Wort ISO. Ein Druck darauf öffnete den Punkt zur Einstellung der ISO-Empfindlichkeit. Für Blindfische wie mich sind diese winzig eingravierten Buchstaben ein Graus.

Mir fällt ein: Warum werden eigentlich die Tasten der Kameras nicht beleuchtet. Dank der hohen ISO-Empfindlichkeiten kann man doch jetzt auch bei etwas schlechterem Licht fotografieren. Aber wie bitte die Kameras einstellen, wenn man nicht erkennt, welche Taste man drücken soll. Liebe Kamerahersteller, was inzwischen jede bessere TV-Fernbedienung kann, könnt ihr doch auch – ich wünsche mit zu Weihnachten beleuchtete Tasten. Der Mangel von beleuchteten Tasten ist übrigens auch ein Grund, warum ich so gerne mit der EOS 650D arbeite. Die hat ja einen schönen Monitor, der ein Touchscreen ist und über den sich praktisch alle Einstellungen auch in absoluter Dunkelheit bewerkstelligen lassen.

So nun, da die Kameras eingestellt sind, kann ich mich der Speisekarte widmen und bestelle ... ach - seht selbst:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200
  • Samsung EX2F ISO 3200Samsung EX2F ISO 3200Samsung EX2F ISO 3200
  • Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200

Hamburger. Ok, vielleicht nicht das typische Essen in der Sansibar, aber so lecker! Leider sind die Aufnahmen der drei Edelknipsen nicht ganz so lecker - finde ich. In meinen Augen hat keine der drei Kameras ihre Aufgabe gelöst. Das Foto der Panasonic ist zu dunkel, außerdem fehlt da die Struktur und ein leichter Rotstich ist ebenfalls nicht zu übersehen. Die Samsung hat die Aufgabe noch am besten gelöst. Immerhin werden die Farben recht naturgetreu wiedergegeben. Der Teller ist weiß, die Tomate rot und das Brötchen knusprig braun. Trotzdem fehlt mir die Tiefe in der Aufnahme, das Foto wirkt flach. Die Aufnahme der Sony ist für mich eine Enttäuschung: Sie kämpft mit einem sichtbaren Grünstich. Außerdem ist das Foto zu dunkel und ist daher in den dunklen Bereichen ohne Struktur. Nun geht's an die Details. Dazu zeige ich einen Ausschnitt in Original-Auflösung:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200 800 x 700Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200 800 x 700Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200 800 x 700
  • Samsung EX2F ISO 3200 750 x 640Samsung EX2F ISO 3200 750 x 640Samsung EX2F ISO 3200 750 x 640
  • Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200 1100 x 1000Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200 1100 x 1000Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200 1100 x 1000

Der Ausschnitt der Panasonic zeigt die meisten Bildstörungen (Rauschen). Feine Strukturen gehen fast gänzlich verloren und wirken verpixelt. Die Samsung macht das deutlich besser. Auf dem Foto sind zwar auch Bildstörungen sichtbar, aber die Strukturen sind deutlich besser zu erkennen. Die Aufnahme wirkt deutlich weniger verpixelt. Noch weniger verpixelt sieht das Foto der Sony aus. Dafür hat die Sony feine Details etwas weggebügelt. Die Aufnahme sieht etwas verwaschen und weich aus. Optimal ist das nicht.

Nach dem Genuss des Burgers bleibt noch Zeit, die Atmosphäre in der Sansibar zu genießen und das im Bild festzuhalten. Die Einstellung der Kameras bleibt bei ISO 3200 und auf Programmautomatik. Und so sehen die Ergebnisse aus:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200
  • Samsung EX2F ISO 3200Samsung EX2F ISO 3200Samsung EX2F ISO 3200
  • Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200

Beim Stimmungs-Bild schneidet die Panasonic deutlich besser ab als beim Burger-Bild. Zumindest wenn man nicht näher hinschaut, sondern nur den Gesamteindruck bewertet. Die Farbwiedergabe der Panasonic ist recht natürlich und auch in dunklen Stellen sind noch Details sichtbar. Der Lichtschein um die Kerzen ist nicht zu groß und auffällig – so soll es sein. Auch die Samsung löst die Aufgabe recht gut. In dunklen Bildteilen sind noch ausreichend Details sichtbar. Der Lichtschein um die Kerzen ist etwas größer als bei der Panasonic, aber noch nicht störend. Vorteile hat die Samsung – wie auch schon beim Burger-Bild – beim Weißabgleich. Die Teller werden tatsächlich weiß wiedergegeben Allerdings taucht der leichte Grünstich wieder auf, der schon beim Sonnenuntergang etwas störte. Betrüblich aber wahr: Auch hier löst die Sony die Aufgabe am schlechtesten. Das Foto ist einfach viel zu dunkel, Details in dunklen Bildpartien verschwinden komplett. Besonders störend finde ich die viel zu großen Lichtkreise um die Kerzen, die sehr stark überstrahlen. Und nun nochmal ein Detail der Fotos:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt.

  • Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200 800 x 600Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200 800 x 600Panasonic Lumix DMC-LX7 ISO 3200 800 x 600
  • Samsung EX2F ISO 3200 800 x 600Samsung EX2F ISO 3200 800 x 600Samsung EX2F ISO 3200 800 x 600
  • Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200 800 x 600Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200 800 x 600Sony Cybershot DSC-RX100 ISO 3200 800 x 600

Die Auffälligkeiten, die beim vorangegangenen Detailbild schon auffielen, bestätigen sich hier erneut. Die Aufnahme der Panasonic zeigt die meisten Störungen, Details werden nur sehr ungenau wiedergegeben, Strukturen verschwinden – gut zu erkennen beim Hemd rechts oben im Bild. Die Samsung löst das schon deutlich besser. In den weißen Flächen der Teller und Servietten sind kaum Bildstörungen (Rauschen) zu erkennen. Das ist bei einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 3200 schon recht beachtlich. In der Detail-Aufnahme ist das Überstrahlen der Kerzen noch besser zu erkennen. Im Vergleich zur Sony ist das bei der Samsung aber noch harmlos. Das Detail zeigt, wie groß bei der Sony der Lichtkreis um die Kerze ist und damit einen großen Bereich der Aufnahme verschluckt. Ansonsten zeigt die Sony nur mäßige Bildstörungen, aber auch wenig Tiefe. Das Detail wirkt flach ohne Struktur.

Abschließend lässt sich sagen, so perfekt wie der Burger geschmeckt hat, haben die drei Kameras ihre Aufgabe nicht gelöst. Wer in solch schwierigen Aufnahmesituationen ein gutes Bild machen möchte, muss mehrere Versuche machen und manuell eingreifen. Denn hier stoßen auch die Edelknipsen an ihre Grenzen. In den nächsten Tagen werde ich noch mal eine ISO-Belichtungsreihe fotografieren, um festzustellen, ab wann die Bildstörungen bei den einzelnen Modellen störend sind.

Und wie geht es morgen weiter? Keine Ahnung – mal schauen wie das Wetter wird und welche Motive ich vor die Linse bekomme. Ein Brennweitenvergleich steht noch aus und außerdem möchte ich sehen, wie sich die großen Ausgangsblenden auf die Tiefenschärfe auswirkt.

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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